Metasuchmaschinen

Definition und Ursprung

Metasuchmaschinen sind sehr spezielle Suchmaschinen, die keinen eigenen Datenbestand aufweisen und damit auch keine eigenen Suchergebnisse erzielen können. Deswegen leiten sie ihre Suchanfragen gleichzeitig an mehrere andere Suchmaschinen, wie beispielsweise Google, weiter. Die ganzen Suchergebnisse der verschiedenen Suchmaschinen werden dann gemeinsam aufgelistet. Sie eignen sich vor allem für eine Suche nach spezifischen Bergriffen, für die nur sehr wenige Suchergebnisse zu finden sein werden.


Die Idee der Metasuchmaschinen Entstand Mitte der 90er Jahre in den USA. Damals wurde die Metasuchmaschine "Webcrawler" entwickelt. Kurze Zeit später kam auch die erste dieser Art für Europa auf den Markt: "MetaGer". Heute gibt es sehr viele verschiedene Metasuchmaschinen.

Anbieter

MetaGer, Metacrawler und Ixquick gehören zu den bekanntesten Anbieter der Metasuchmaschinen. Zusätzlich gibt es aber auch viele branchenspezifische Metasuchmaschinen. Einige Anbieter von E-Recruiting Software, ermöglichen eine Anzeigenschaltung, als weiteren Veröffentlichungskanal.

Metasuchmaschinen und Stellenangebote

Zu den führenden Metasuchmaschinen im Bereich der Personal- und Jobsuche gehören die Portale Indeed und Kimeta. Die beiden Suchmaschinen zählen derzeit rund 4 Millionen Stellenanzeigen. Wird eine Suchanfrage über die beiden Suchmaschinen gestartet, greifen diese auf eine Vielzahl anderer Suchmaschinen zu und geben so ihre Suchergebnisse wieder.


Durch die Veröffentlichung von Stellenzeigen über eine E-Recruiting Software, werden die Stellenanzeigen automatisch die weitergeleitet und dort veröffentlicht. Durch diese Direktanbindung erzielen die veröffentlichten Stellenanzeigen eine höhere Reichweite und es werden mehr potenzielle Bewerber über das Internet erreicht.

Vorteile

Der Suchprozess einer Metasuchmaschinen ist komplexer als der einer normalen Suchmaschine und braucht deswegen auch deutlich länger. Allerdings wird dem Suchenden eine größere Bandbreite an Treffern zur Verfügung gestellt.


Gerade im Bereich der Stellenanzeigenveröffentlichung wird die Reichweite der veröffentlichten Stellenanzeigen enorm erhöht, da potenzielle Bewerber die Anzeigen durch das hohe Google-Ranking schnell und einfach finden. Dies führt wiederum zu einer erhöhten Bewerberanzahl und einer höheren Effizienz und Qualität bei den Bewerbern. Des Weiteren sparen Unternehmen die Kosten für teure Anzeigen in Zeitungen oder Online-Jobbörsen.